Auto – Ausgaben

Nun wieder das leidige Thema der Vermögensaufbauer.
In meinem Haushalt geht das Thema in die nächste Phase über. Das älteste Kind ist nun 17 geworden und will einen Führerschein machen. Jo, des einen Freud des Familienbudgets aber Leid. Anmeldegebühr 320€ – es geht los.

Zufälligerweise hat ein Arbeitskollege ein neues Auto gekauft und wollte den Kleinwagen seiner Frau loswerden. So habe ich für 500€ zugeschlagen, obwohl für uns noch zu früh. Bei mobile.de nachgeschaut – solche Autos kosten ab 1.400€. So günstig wird es wohl nie mehr werden, was den Kaufpreis angeht.
Wegen günstigerer Versicherungseinstufung wird auch bei dem bisherigen Familienauto die Versicherung umgestellt. Unnötiger Papierkram.

Aus der Perspektive unserer Familienkutsche kann man nun bejahen, dass die Nanotechnologie die Autobranche erreicht hat – ein Auto in der Größe von einem Hustenbonbon, Hubraum unter einem Liter. Ok, vorne ist genügend Platz für zwei. Der Verbrauch ist zwar gering, aber bei so einem Zwerg noch nicht gering genug. Auf Steuer und Versicherung warten wir noch – aber diese Posten werden wohl den nächsten Monat belasten.

5 Gedanken zu „Auto – Ausgaben

  1. denke-handele-werdereich

    Ja ,so ist das! Immer kommt irgend etwas dazwischen.Und immer kommen günstige Gelegenheiten,die uns von unserem Ziel abbringen wollen.
    In der Religion wird den Herdenmitgliedern die eigene Verantwortung abgenommen.Da ist dann nicht mehr der Gläubige selbst,sondern Satan an dem Dilemma schuld.Der Gläubige fügt sich in das unabänderliche Schicksal,behält sein gutes Gewissen und die “Religionsbosse” können bei jedem einzelnen Kirchenmitglied weiter die Kohle abgraben.
    Und wie ist es bei dir?
    Du hast nun ein schlechtes Gewissen,weil du selbst entscheiden musst,ob du der Versuchung nachgibst oder dein Ding durchziehst.
    Die Parteien machen dann Koalitionsverhandlungen aber nur für die nächsten vier Jahre.
    In der Familie ist es wohl auch so.Aber du bist der Boss oder bist du es nicht mehr?
    Reich werden nur die Bosse! Der Papst und seine Mannschaft.Der Kanzler und seine Regierungsmannschaft.Der Firmenboss. Du! – Wenn du es willst!
    Keine guten Aussichten für Familienmenschen.
    Der Malachit.

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    1. andi7

      Hallo Malachit,
      zunächst konnte ich mit deinem Kommentar nichts anfangen. So viele Themen zusammengeworfen – „Religion mit Religionsbossen“, die „Parteien mit Koalitionsverhandlungen“… Wie steht es mit mir?
      Denn die zentrale Aussage von meinem Post war, dass nun meine Kinder nach und nach Führerschein machen müssen(!).
      Was sollte dies mit meinem schlechten Gewissen zu tun haben?!
      Erst mit dem Kommentar von Plutusandme habe ich verstanden, dass du auf die Anschaffung von dem Zweitwagen zielst.

      Also zunächst habe ich kein schlechtes Gewissen. Ohne Führerschein läuft heutzutage fast nichts. Und auch mit sehr anspruchsvollen Plänen für Vermögensaufbau würde ich diesen Punkt meinen Kindern weder streichen noch auf später verschieben.
      „Boss“ bleibe ich immer noch. Aber meine Pläne sind nicht ohne Rücksicht auf die Kinderentwicklung – wenn es sein muss, dann werde ich bis zu meinem Ziel etwas länger schuften müssen.

      Was die Anschaffung von Zweitwagen angeht – diese war auch geplant, aber erst im nächsten Jahr. Da das Auto wie geschrieben preislich sehr attraktiv war, kann ich schon jetzt auf Vorrat kaufen. Da meine Frau aber auch etwas Übung/Selbstvertrauen benötigt, wurde das Auto nicht abgemeldet unter einer Decke konserviert, sondern entlastet schon jetzt unser Familienauto was die Jahresleistung angeht (letztendlich Wertverlust) und was das Unfallrisiko angeht (Kleinwagen kann man bedenkenlos im Fall der Fälle verschrotten).

      Für Familienmensch ist es sicher schwerer das große Ziel zu erreichen. Das Spektrum der „unerwarteten“ Ausgaben ist eindeutig größer. Allerdings rechne ich generell mit unerwarteten Ausgaben.

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      1. denke-handele-werdereich

        Hallo andy7!
        Musste erst einmal nachlesen,was ich dir kommentiert hatte.Ist schon eine Weile her.
        Die Sprünge in der Kommentierung sollten Beispiele sein.Und dann kam der Bezug zu deiner geschilderten persönlichen Situation.
        Du hast das richtig verstanden und in deinem Kommentar schreibst du das auch.
        @ andy7:”Für Familienmensch ist es sicher schwerer das große Ziel zu erreichen.”
        Ich würde das sogar noch radikalisieren.Wenn ich da so an meine Familie denke,müsste ich sagen.Als Familienmensch ist es nahezu unmöglich,reich zu werden.
        Oder vielleicht sogar noch radikaler: Je egoistischer du dich als Boss etablierst,um so größer sind deine Chancen.
        Das hört sich ziemlich mies an,aber so ist unsere Welt nun einmal.
        kurz: Die Gruppe wird niemals reich,sondern nur der Boss.
        Der Malachit.

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  2. plutusandme

    Auto fängt mit AU an , hört mit Oh auf und in der Mitte steht das T für teuer. Ich finde es auf der einen Seite ja gut,das du deinem Nachwuchs hilfst, aber auf der anderen Seite eröffnest du deinem Nachwuchs auch eine Kostenfalle.Oder wirst Du deinem Kind den Unterhalt des Fahrzeuges finanzieren? Ich vermute,so würde es bei uns der Fall sein, das dem so ist. Ein kostenbewussten Umgang ,auch mit dem Auto, kann man lernen.Am besten,wenn es im eigenen Geldbörse ( Portmonai kann ich nicht schreiben )weh tut. Aber jeder möchte seinem Nachwuchs natürlich die besten Startmöglichkeiten bieten und auch geben.

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    1. andi7

      Jo, zunächst werde ich meinem Nachwuchs das Auto finanzieren müssen. Der geht noch auf die Schule (Gymnasium) und hat von daher noch keine eigenen Einkünfte. Über Hilfsjobs wurde nachgedacht, aber ich persönlich würde dies nur auf Ferienzeit begrenzen. Denn der Abschluss hat viel höhere Priorität.
      Aber z.B. Sprit darf sehr wohl aus der eigenen Tasche bezahlt werden, damit man spürt was der Spaß kostet, um dann abwägen zu können lohnt sich die ferne Fahrt oder kann man auch alternativ vor Ort „das gleiche Ergebnis/Erlebnis“ erzielen.

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