Passives Einkommen durch Immobilienvermietung

Jan von smart-reich-werden.de hat zur Blogparade über Passives Einkommen aufgerufen. Ich finde seinen Blog sehr facettenreich, informativ und … mit einem Wort – gelungen.
Da mein Weg zur Finanziellen Unabhängigkeit (oder später auch Freiheit) schon recht ungewöhnlich ist, möchte ich auch sehr gerne an der Blogparade teilnehmen.

Mein Lieblings-Einkommensstrom.
Einer mag Bücher schreiben oder musizieren, anderer Webseiten zusammenstricken – es sind gewisse Talente, Vorlieben, im Beruf angelernte Fähigkeiten gefragt.
Meine Gedanken kreisten immer wieder über das Thema „wohnen“. Viele Menschen suchen ständig nach Wohnungen, die auf dem Markt nicht zu finden bzw. nicht zu bezahlen sind. Studenten mit ihren WGs oder auf der anderen Seite Familien mit zwei und mehr Kinder.
So kam ich auf das Thema Immobilien aus dem gegebenen Anlass – viele Familien aus meinem näheren Bekanntenkreis suchten vergeblich nach passenden Wohnungen.

Nach dem Bau vom eigengenutzten Haus wusste ich was bauen kostet. Das Bauen an sich ist nicht unbedingt teuer. Wenn es nicht auf Design (Angeberei?) sondern auf Funktionalität ankommt. Quadratisch, praktisch, gut (tja ist nicht jedermanns Sache).

Die Vertiefung in das Thema hat mich zu den Zwangsversteigerungen gebracht. Vor ca. 7-10 Jahren gab es genügend gute Objekte zu einem lächerlichen Preis.
Ich habe leider nur 2 kleine Wohnungen ersteigert, eine ist inzwischen mit ca. 80% Gewinn verkauft worden.

Die Hochrechnung hat allerdings gezeigt, dass ich mindestens 20 Wohnungen in so einer Größe benötige, um auf mein monatliches Zieleinkommen von 3.000€ zu kommen.
Bei über 20 vermieteten Wohnungen könnte dann nicht wirklich vom passiven Einkommen gesprochen werden.
Wobei bei Eigentumswohnungen übernimmt die Hausverwaltung mit Hausmeisterservice fast die komplette Arbeit. Auf der anderen Seite reduziert dies wiederum die Rendite.

So bin ich auf Mietshäuser mit größeren Wohnungen umgestiegen. Ein Haus mit drei 4-Zimmer-Wohnungen und später ein Haus mit ebenfalls drei Einheiten und ca. 400m² Mietfläche.
Da solche Häuser im „fertigen“ Zustand eine Menge Geld kosten, wurde meinerseits viel „Muskelhypothek“ geleistet um auf diese Anzahl und Ausbaustand zu kommen. Also passiv ohne vorher etwas zu leisten war auch in meinem Fall nicht gegeben.

Mittlerweile generieren mir die Objekte monatlich einen 4-stelligen Betrag.
Eine besondere Freude ist wahrzunehmen, dass ich meinen Mietern zu ihrem „Traum-Wohnraum“ verholfen habe.

Wie habe ich es geschafft?
Bei der ersten Wohnung aus der Zwangsversteigerung ging es um kleine Beträge. Eigenkapital 6.000€. Dürfte ziemlich jeder haben.
Bei der zweiten Wohnung aus der Zwangsversteigerung wurde das Geld privat ausgeliehen, um die Wohnung kurzfristig zu veräußern.
Bei späteren größeren Objekten konnte ich bereits die Erfahrung vorweisen, sowie die Muskelhypothek reduzierte deutlich den Anteil bzw. das Risiko der Bank.
Das Zauberwort bei Immobilien heißt Hebel. Bei Besserverdienern spielen auch die Steuern nicht die letzte Geige.

Wie plane ich es auszubauen?
Beide Objekte tragen Potenzial in sich. Bei einem ist das Grundstück so groß, dass ein weiteres Haus gebaut werden kann. Bei dem anderen ist Dachgeschoß ausbaufähig. Ich spiele schon seit Jahren mit dem Gedanken das eine oder andere Projekt anzustoßen. Weiß nicht welches zuerst. Am besten beide und gleich.

Mehrere kleine oder ein großer passiver Einkommensstrom?
Mir ist die einseitige Fokussierung auf Immobilien sehr bewusst.
Wertpapier-Portfolio ist mein nächstes Lieblingsthema. Allerdings schaffe ich nicht aus eigenen Ersparnissen auf den gewünschten monatlichen Investitionsbetrag zu kommen.
Das Geld für die nächste Immo-Investition von der Bank zu leihen ist(und war) deutlich einfacher und effektiver.
Eine Webseite zu basteln wäre ein Projekt für die nächste kalte Jahreszeit. Aber zuerst muss mein Blog umgezogen werden.

Für einen kurzen Umriss, denke ich, ist genug geschrieben.
Nähere Details kann man auf meinem Blog nachlesen.
Die Fragen und Kommentare sind natürlich auch herzlich willkommen.

Ein Gedanke zu „Passives Einkommen durch Immobilienvermietung

  1. Kamin Joe

    Ich denke jeder muss seinen Weg finden und dann entsprechen konsequent danach handeln. Seien es Einzelaktien, ETFs, Immobilien. Ich bin der festen Überzeugung, wenn man den Weg konsequent und kontinuierlich geht, ist das am Ende positiv (ggü. dem “Durchschnitt”).

    Umzug des Blogs hoffentlich auf einen eigenen Webspace? WordPress, passendes Theme und schon sieht das alles etwas freundlicher/moderner aus 😉

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