Portfolioaufstellung 2013 Q2

D13-2

Ende März habe ich die Bestände nicht gleich in Excel übertragen und ein paar Tage später waren die Abweichungen bereits zu groß. So wurde auf „Portfolioaufstellung Q1“ verzichtet.
Nun die aktuelle Übersicht. Die Wertpapiere sind nach Asset-Klassen gruppiert und bei mehreren Assets pro Klasse wird die Summe der Anteile ausgewiesen.

Da VWL-Anteile ein vernünftiges Volumen angenommen haben, um die Kurs-Veränderungen zu berücksichtigen, werde ich die bekannte Anzahl der Anteile (wird mir halbjährlich mitgeteilt) mit dem aktuellen Kurs multiplizieren und für fehlende Monate pauschal mit 40€ rechnen. Somit wäre ich sehr nahe am aktuellen Wert.
Nun bei der näheren Betrachtung der Kurse habe ich festgestellt, dass es kein Europa-Fonds ist, sondern eine World-Ausrichtung hat. Es handelt sich um „DWS Vermögensbildungsfonds I“. Hehe, damals hatte ich zwei Fonds parallel aufgesetzt. Den anderen habe ich sehr sorgfältig ausgesucht und deshalb in Erinnerung behalten. Wie bei World-Fonds nun üblich ist beträgt US-Anteil ca.50%.
Ok, beim nächsten Rebalancing landet der Fonds in eigene Asset-Klasse.
Übrigens, der aktuelle Wert ist ca.100€ höher. D.h. in nächster Monatsaufstellung wird Depotwert nach oben korrigiert.

Die einzige Aktie (Takkt) wurde im Februar verkauft und seitdem wartete ich auf ein Schnäppchen, konnte mich aber wegen höheren Kursen und Immo4 für kein Unternehmen entscheiden. So blieb meine Cashposition ungeplant groß.

Negativ auffallend war die Entwicklung von EM-Anleihen. Während die Aktien (A0HGZT), die zum gleichen Zeitpunkt gekauft worden sind, 8,5% verloren, liegen die Anleihen (DBX0AV) mit -6,19% nicht weit davon entfernt. Ich hätte mir eine kleinere Korrelation gewünscht.

5 Gedanken zu „Portfolioaufstellung 2013 Q2

  1. Elefant

    Guten Abend,

    ohne jetzt den ganzen Blog gelesen zu haben: hast du die steuerliche Problematik bei den ausländischen ETFs (zB. iShares EM, laut Anbieter ausschüttend, jedoch steuerrechtlich ausländisch thesaurierend mit Zwischenausschüttungen) beachtet? Hier kann man sich sehr schnell in die Nesseln setzen und wird ungewollt zum Steuersünder.

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  2. Tim1982

    Ist steuerlich eigentlich kein Problem, bei Verkauf musst du eben alle angefallenen Erträge versteuern. Du kannst dem FA aber jedes Jahr die die laufenden Erträge mitteilen, so ersparst du dir die Versteuerung am Ende und kannst die Freibeträge mehrerer Jahr nutzen.

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    1. Elefant

      Ist es echt so einfach?
      Recherchen im Internet ergeben, dass eine KORREKTE Besteuerung wohl nicht so einfach ist.

      VORSICHT HALBWISSEN:
      Hierfür müssen die “enthaltenen ausschüttungsgleichen Erträge” mit dem Betrag der Thesaurierung verrechnet werden (sonst würde man zuviel versteuern). Wie der Betrag in der Zeile “enthaltene ausschüttungsgleiche Erträge der Vorjahre” zu behandeln ist habe ich nicht herausfinden können.
      Darüber hinaus ist man selber in der Pflicht, jede Versteuerung zu dokumentieren, um der Pauschalbesteuerung bei Verkauf zu entgehen. Und selbst wenn – mit der Strafbesteuerung bei Verkauf wäre es nicht getan: das Finanzamt wird sehr wohl maulig, wenn man die Erträge nicht regelmäßig versteuert – man würde damit ja auf Jahre die anfallende Steuer stunden.

      Ich würde mir wegen der Ausschüttungen gerne wieder ein paar der in Irland aufgelegten iShares Fonds ins Depot legen … falls jemand eine wirklich verlässliche Quelle zu dem Thema hat wäre ich über entsprechende Links/Dokumente sehr dankbar.

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      1. andi7

        Eine “verlässliche Quelle” kann ich nicht bieten.
        Bisher habe ich mir nicht so viele Gedanken gemacht, da die Beträge recht überschaubar sind.
        Die Ausschüttungen passen noch in die Freistellungsauftragsgrenzen.
        Die Quellensteuer beträgt bisher ca.4€.
        Ob FA beim Verkauf etwas überprüft oder anmeckert zweifle ich sehr.

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  3. Tim1982

    Auf jeden Fall bekommst du eine Jahressteuerbescheinigung von der Depotführenden Stelle. Diese ist für deine Steuer verbindlich! Hier werden auch die jährlich thesaurierten Beträge aufgeführt. Diese einfach in die Steuerklärung eintragen und für jedes Jahr im eigenen Archiv dokumentieren. Sollte sich das FA dann beim Verkauf melden hast du was in der Hand. Also Leute, macht es nicht komplizierter als es ist 😉 Und vor allem bei den Beträgen…. Das Finanzamt überprüft beim Verkauf sehr wohl, du musst inzwischen bei jedem Freistellungsauftrag deine Steuer ID mitteilen. Aufgrund dieser Zuordnung fällt die Prüfung des FA sehr leicht. Wenn du beim Verkauf innerhalb der Freibeträge liegst spielt sowieso alles keine Rolle 😉

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