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Nebenverdienst Verkauf von Autos

Vor ca. einem halben Jahr wurde ein Experiment gestartet. Ein Bekannter von mir, der noch ganz jung ist, fängt eine Berufsausbildung als Kfz-Mechaniker oder Mechatroniker an. Aus dem Grund kann er in einem renommierten Autohaus Gebrauchtautos zu Mitarbeiterkonditionen kaufen. Der Nachlass beträgt etwa 40%. Das Auto soll dann mindestens 6 Monate auf den „Mitarbeiter“ zugelassen werden.

Da mein Kumpel über relativ wenig Geld verfügt, bin ich als Finanzierer ins Projekt eingestiegen.
Inzwischen ist das halbe Jahr rum. Das Auto wurde bereits veräußert. Den Gewinn haben wir 50:50 geteilt. Ich habe 500€ verdient, was in etwa 27% entspricht. Keine schlechte Rendite.

Nun haben wir das nächste Auto gekauft. Die Summe wurde verdoppelt. Leider kann man nicht beliebig hohe Beträge einzahlen bzw. mehrere Autos parallel kaufen. Somit wird es auch kleiner Nebenverdienst bleiben.

Rein theoretisch wird mein Kapital nach ein paar Runden überflüssig. Allerdings wenn man die Jugend kennt – das erwirtschaftete Kapital wird nicht reinvestiert, sondern zum großen Teil verkonsumiert. So hoffe ich noch eine längere Weile von dem Zuverdienst profitieren zu können.

Aufbau der Cash-Position

Bei den Jahreszielen wurde definiert, dass die Cash-Position aus dem negativen Bereich herauskommen soll. Dieses Unterziel erhält eine hohe Priorität. Die Buchgewinne oder Buchvermögen nützen wenig, wenn die Taschen leer sind, und man könnte auf dumme Gedanken kommen (=unüberlegt/aus der Not handeln).

Nachdem „der Tal der Tränen“ mit ungeplantem Winterurlaub, 2 Mietausfällen und einem Monat Arbeitslosigkeit verlassen wurde, müssen nun die Pläne langsam aber sicher realisiert werden.

Mit dem aktuellen Tempo würde es mehrere Monate dauern. So müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden.

1. Immo4-Ausbau-Tilgung in Höhe von 300€ wurde „eingefroren“. Davon wurde bereits berichtet. D.h. dieser Betrag fließt zunächst in den Aufbau der Cash-Position. Wenn das Ende des Tunnels erreicht wird, kann die Tilgung fortgesetzt werden.

2. Bis August wird Kfz-Kredit vollständig beglichen. D.h. danach fließen 200€ in die Cash-Position. (Keine neue Maßnahme).

3. Aktuell werden Darlehen für das eigengenutzte Haus Schritt für Schritt prolongiert bzw. umfinanziert.
a) Bei dem ersten Teil-Darlehen wird ab Juli der Zinssatz nur 1,35% betragen. Daher wird die Tilgung heruntergesetzt (man findet unzählige Geldanlagen, die eine höhere Rendite abwerfen). Dadurch bleiben mir zusätzliche 280€ übrig.
b) Die Landesförderung mit aktuell 4% Zinsen kann erst nach Beendigung der Probezeit, also erst im November umfinanziert werden. Am meisten stören mich die jeweils halbjährlichen Zahlungen, die meine Bilanz massiv nach unten ziehen.
c) Der zweite Teil-Darlehen wird erst ab März 2016 abgelöst. Die Prolongation kann bereits im September unterzeichnet werden. D.h. die Tilgungshöhe kann dann definiert werden, wenn der Zinssatz feststeht.

4. Direkt nach dem Sommer-Urlaub wird unser Familien-Bus verkauft. Die Familienentwicklung geht voran. Die älteren Kinder werden selbständiger und vor allem autonomer, wenigstens was die Mobilität angeht. Der ältere Sohn hat bereits ein eigenes Auto (soll ja zum Ausbildungsbetrieb fahren). Somit kann unser Bus auf einen kleineren Mini-Van oder gleich ein Mittelklasse-Auto getauscht werden. In 95% der Fälle wird so eins reichen, und im Fall der Fälle können wir mit 2 Fahrzeugen antanzen. Die Preisdifferenz soll uns 2-5 Tausend € in die Kasse spülen.

Auto – Ausgaben

Nun wieder das leidige Thema der Vermögensaufbauer.
In meinem Haushalt geht das Thema in die nächste Phase über. Das älteste Kind ist nun 17 geworden und will einen Führerschein machen. Jo, des einen Freud des Familienbudgets aber Leid. Anmeldegebühr 320€ – es geht los.

Zufälligerweise hat ein Arbeitskollege ein neues Auto gekauft und wollte den Kleinwagen seiner Frau loswerden. So habe ich für 500€ zugeschlagen, obwohl für uns noch zu früh. Bei mobile.de nachgeschaut – solche Autos kosten ab 1.400€. So günstig wird es wohl nie mehr werden, was den Kaufpreis angeht.
Wegen günstigerer Versicherungseinstufung wird auch bei dem bisherigen Familienauto die Versicherung umgestellt. Unnötiger Papierkram.

Aus der Perspektive unserer Familienkutsche kann man nun bejahen, dass die Nanotechnologie die Autobranche erreicht hat – ein Auto in der Größe von einem Hustenbonbon, Hubraum unter einem Liter. Ok, vorne ist genügend Platz für zwei. Der Verbrauch ist zwar gering, aber bei so einem Zwerg noch nicht gering genug. Auf Steuer und Versicherung warten wir noch – aber diese Posten werden wohl den nächsten Monat belasten.

Vermögensübersicht zum 01.07.2013

Diff.VM G/V neu
Wertpapiere 12.380 -970 -970 0
VWL 1.680 +40 0 +40
Immobilien 108.915 +1000 +925 +75
Immo-Guthaben 2.140 -75 +625 -700
Kfz-Kredit -5.000
Ausland 3.050
Bar,Giro,Tagesgeld 3.020 -6.440
Gesamt 126.185

Überschuss: -11.445€

Ja, ich habe ein neues Auto gekauft. Natürlich ist es nicht neu, sondern 4 Jahre alt.
Preis 15.900€.
Das bisherige Auto wurde zu 3.200€ veräußert.
5.000€ wurden zinsfrei von Verwandten ausgeliehen. Dieser Kfz-Kredit wird mit 200€ monatlich in ca.2 Jahren zurückgezahlt.
Eigenanteil beträgt 7.700€.
Autokauf war ohnehin fällig. Dieses Auto bietet ein paar Plätze mehr, die wir wenigstens für die Urlaubsreise brauchen. Aufgrund der Länge und höheren Tragfähigkeit ist es auch hervorragend für die Bauphase geeignet, um irgendwelche längere oder schwerere Materialien zu transportieren.

Wertpapiere
Die Börsen sind im Juni richtig eingesackt. In der zweiten Hälfte Mai habe ich mir Gedanken gemacht, ob das ganze Depot veräußert werden soll. Zum einen standen die Kurse viel zu hoch, zum anderen wird das Depot früher oder später in Baumaßnahmen fließen. Damals habe ich mich wieder für meine Strategie „Sell in Sommer“ entschieden, die besagt, dass Ende Juli verkauft und Anfang Oktober wieder gekauft werden soll. Also ich hatte alle Emotionen und logische Überlegungen verdrängt und nicht verkauft. Strategie bleibt.

Immo
Die Tilgungsaussetzung bei Immo4 ist doch vorbei. Die Tilgungen reduzieren nun die Restschuld. Die neue Rate beträgt 515+410=925€. Zudem wurde für Immo3 eine kleine Reparatur für 75€ durchgeführt.

Immo-Guthaben
Der reguläre Eingang von 625€ wurde komplett auf Cash-Position überwiesen. Die Reparatur reduziert entsprechend das Guthaben.

Ohne Autokauf käme im Juni ein Plus von 1.255€ heraus. Berücksichtigt man die Ausgaben für Kurztrips (ein vierstelliger Betrag) und die Börsenentwicklung, so würde ich mit über 3.000€ glänzen. Über so einen Monat könnte man sich freuen.

Der Autokauf wirft mich um 8 Monate zurück. Wenn es aber lediglich alle 6 Jahre passiert, kann man damit leben.
Als neues Ziel wird 140.000€ ausgerufen. Nach dem Erklimmen von bereits erreichten Höhen soll zum Jahresende einen neuen Allzeithoch geben.
Im Juli wird wegen Urlaub wahrscheinlich nicht viel Geschehen. Danach aber wird wegen Bauarbeiten eher in Immobilie als in Konsum investiert.

Ein Stiefkind macht Probleme

Um die Verwirrung und die Spekulationen gleich aus dem Weg zu räumen – es handelt sich um mein Auto.

Ein Auto ist das Lieblingskind der Deutschen. Hat man jedoch den Weg des Vermögensaufbaus gewählt (also strebt man die Finanzielle Unabhängigkeit/Freiheit an), mutiert das Lieblingskind zum Stiefkind – frisst ja Unmengen von meinem Geld!
Zu dem Thema habe ich mich erst vor kurzem (avisierter-auto-wechsel) geäußert und angedeutet, dass aktuell das Auto kränkelt. Um dieses „Kränkelt“ zu beseitigen, musste ich ca.1.400€ auf den Tisch blättern. So ein Pech.

Ich habe eine Weile überlegt, ob eigener Blogeintrag dafür notwendig ist oder die schlechte Nachricht einfach in den Kommentaren zum vorigen Artikel untergebracht werden soll. Der Betrag hat nun viel zu große Auswirkung auf die Zielerreichung, so dass dieses Ereignis nun in dem Jahresrückblick nicht unerwähnt bleiben soll.
So werde ich wohl eine Weile länger mit dem Auto fahren.

Avisierter Auto-Wechsel

Meine bisherige Theorie zum Autobesitz: kaufe ein 3-4-Jähriges Auto und fahre damit 4 Jahre lang.
Zum einen kostet ein 3-4-Jähriges Auto ca. die Hälfte von dem Neuwagenpreis. Von der Technik ist jedoch alles noch recht frisch und modern. Somit gibt es in der Regel keine gravierenden Reparaturen.
Nach weiteren 4 Jahren fängt schon mal hier mal da etwas zu streiken. Auf der Tagesordnung sind dann nicht nur ungeplante Ausgaben, sondern auch ungeplanter Stress.
Soviel zur Theorie.

Die Praxis hat gezeigt, dass nach 4 Jahren unsere Familie zu sehr an dem Auto hängen bleibt. Wir „verlieben“ uns zu sehr, Verkaufspreis ist dann vergleichsweise klein, für den Kauf von etwas frischerem muss fast ein 5-stelliger Betrag auf den Tisch geblättert werden. Dann wird gewagt das Auto noch paar Jährchen zu fahren.
Die anfallenden Reparaturkosten sind dann nicht das größte Übel, denn der Wertverlust hält sich als Ausgleich dafür in Grenzen. Aber der ganze Stress, der damit verbunden ist, wenn das Auto ab und zu „nicht will“.

Unser jetziges Auto haben wir bereits seit fast 6 Jahren. D.h. in diesem Jahr (etwa im Frühling, spätestens im Früh-Sommer) muss es auf jeden Fall weg!
Für meinen Cash-Posten bedeutet dies – dick anschwellen, um dann gnadenlos geplündert zu werden.

Damit wird mein Vermögen auf einen Schlag um ca.10.000€ erleichtert. Ich habe mir schon früher überlegt, um diesen Sturz zu vermeiden, monatlich etwa 200€ zur Seite zu legen. Damit wäre der Vermögensaufbau linearer und stiege entsprechend langsamer an.
Aber ich bin kein Freund der großen Beträge auf Tagesgeldkonten. So werde ich wahrscheinlich auch in Zukunft, das Geld lieber bis zu einem Zeitpunkt mitspielen lassen, wenn auch nur als Puffer (Finanzieller Schutz). Dies hängt dann jedoch davon ab, wie gut die Cash-Position gefüllt ist. Bei geplantem 9.000€-Puffer wäre kein zusätzliches Ansparen notwendig (vielleicht im letzten Jahr vor dem Kauf wird der Stand noch darüber hinaus erhöht).

Alternativ (und diesmal führt kein Weg daran vorbei, weil auch der aktuelle Puffer weit von seinem Soll entfernt ist) könnte ich mir die Hälfte der Summe ausleihen (die ganze Summe wäre fatal, da dadurch der Ausgabebetrag „unendlich“ dehnbar wäre), und im Laufe der 2(oder 4) Jahre abbezahlen.
Also in diesem Jahr gibt es noch etwas „Unangenehmes“ (in Bezug auf hohe Ausgaben) zu erledigen.

PS: Aktuell kränkelt das Auto wieder, also ich bin fest entschlossen es los zu werden.