Umfinanzierung eigengenutzter Immo – Update

Zum Ende Februar wurde der letzte Teil vom bisherigen Darlehen für eigengenutzte Immo abgelöst. Aus dem neuen Darlehen blieb allerdings ein Teil (ca.10.000€) nicht beansprucht (zum wesentlichen Teil war die Umwandlung von Wertpapier-Riester in Wohnriester daran „Schuld“).
Solange ein Kredit nicht voll ausgeschöpft wird, werden zunächst nur die Zinsen erhoben und keine Tilgung verlangt. In meinem Fall sind es zusätzliche ca.170€ monatlich.
Spätestens nach einem Jahr, also im November sollte der Rest als Sondertilgung „zurückgebucht“ werden. Danach steigt die Annuitätsrate auf das vereinbarte Niveau.

Ich habe mit dem Rest allerdings andere Pläne. Im September muss der Kredit für die kleine Wohnung (Immo1), die im August/September verkauft werden soll, beglichen werden. Bisher war geplant die komplette Summe aus dem Verkaufspreis abzulösen. Nun weiß ich nicht, ob der Verkauf zu dem Auslauftermin so weit sein wird. So werde ich einen Teil aus dem oben beschriebenen Kredit begleichen und den Rest im Extremfall aus dem „Bargeldbestand“.
Nach dem Verkauf muss dann der Bargeldbestand aufgefüllt werden und der Rest steht zur freien Verfügung.

Schlussendlich werde ich also „Investieren auf Kredit“ betreiben. Den Restbetrag werde ich zu 1,5% ausleihen. Das Geld wird langfristig in Wertpapiere angelegt. Die Wertpapiere schaffen etwa 8% pro Jahr. Die Option Notbremse zu ziehen und den Betrag als Sondertilgung zu leisten bleibt ja jederzeit offen.

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