Umfinanzierungen

Zum einen gab es  die Umfinanzierung der eigengenutzten Immobilie, von der bereits Anfang 2016 berichtet wurde.
Wegen der Umwandlung von Riester-Vertrag in Wohnriester wurden plötzlich ca. 10.000€ offen. D.h. das Geld wurde erstmal nicht ausgezahlt. Die Zinsen waren für ausgezahltes Geld fällig. Die Tilgung wurde zurückgestellt, bis die Summe vollständig ausgezahlt wird.
Dieser Restbetrag ist in die Ablösung der Finanzierung für Immo1 im September 2016 geflossen. Seitdem sind nun auch Tilgungen fällig.

Zum anderen wurde eine Stange Geld (90.000€) für die Umfinanzierung der vermieteten Immobilien geliehen. Siehe dazu den Artikel Sondertilgungen.
Die Sondertilgungen für Immo3 sollten in drei Tranchen geleistet werden. In 2016, Anfang 2017 und Anfang 2018.
Die erste Tranche aus 2016 wurde planmäßig geleistet. Auch Modernisierungskredit für Immo4 konnte mit dem Geld abgelöst werden. Da bei dem Auslaufen der Finanzierung für Immo1 der Verkauf noch nicht in Reichweite war, wurde aus dem Sondertilgungstopf die fehlende Summe von ca. 12.000€ in die Ablösung reingesteckt. Das Geld müsste sonst bis Anfang 2018 „rumliegen“.

An dieser Stelle kann wahrscheinlich jeder nachvollziehen, dass ich auf die akribische Berechnung der Einzelteile für Zinsen und evtl. Tilgungen (Sondertilgungsdarlehen bestand aus zwei Teilen, der eine war zu dem Zeitpunkt vollständig ausbezahlt, sodass die Tilgungen bereits liefen und für den anderen Teil erstmal nur die Zinsen) und Zuordnung an entsprechende Objekte verzichtet habe.
Ob ich in einem Topf mehr und im anderen weniger habe, oder umgekehrt, spielt letztendlich keine Rolle. Bei den Jahresanpassungen wird es mehr oder weniger in Ordnung gebracht.
Lediglich bei der eigengenutzter Immo wäre es relevant, da diese Immo in meiner Bilanz gar nicht auftaucht. Aber irgendwann in Zukunft wird sich auch dieser Effekt ausgleichen.
Zudem war ich mit dem Umbau beschäftigt und hatte ohnehin nicht viel Zeit.

Als dann in 2017 der Restdarlehen von ca.40.000€ ausbezahlt wurde, war mir klar, dass die veranschlagten Ausbaukosten für DG um Einiges übertroffen werden. So habe ich zunächst auf die geplante zweite Tranche der Sondertilgung verzichtet und das Geld für den Ausbau zurückgehalten.
Bis die DG-Wohnung fertig gestellt worden war, wurde auch dieses Sümmchen vollständig aufgefressen. Huh. Gut, das ich das Geld zur Verfügung hatte. Sonst sollte ich zusätzlichen Betrag finanzieren.

Also zum Fertigstellungszeitpunkt der DG-Wohnung (01.07) wurden alle Kredite vollständig ausgezahlt. Die Annuitätsraten werden wie vereinbart in voller Höhe geleistet.
Diese Beträge teile ich einfachheitshalber auf Immo3 (70€) und Immo4(180€) auf.

Die DG-Wohnung bringt mir zusätzliche 670€ an Kaltmiete.
Somit betragen die Kaltmieteinnahmen für Immo3 1.870€ und Immo4 2.400€. Insgesamt 4.270€.
Demgegenüber stehen Kredite von 1.370€ und 1.635€. Insgesamt 3.005€.
Cashflow beträgt 500€ und 765€. Insgesamt 1.265€.
Nicht zu vergessen ist die Tilgung von 740€ und 875€. Insgesamt 1.615€.

Man sieht, dass nach dem Verkauf der Immo1 und der Vermietung von Immo4-DG der Cashflow etwas zurückgegangen ist (war bisher 1.283€ bzw. 983€ nach Abzug von der Privatkreditrate).
Allerding ist die Tilgung wegen Sondertilgungen und entsprechend paralleler Rückzahlung in die Höhe geschnellt und wächst mit jedem Monat weiter.

Ein Gedanke zu „Umfinanzierungen

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