Update zum Blog

Wie bereits in einem Kommentar erwähnt, hat mich die derzeitige Arbeitsstelle in Boreout geführt. Ich habe ein offenes Gespräch mit dem Chef arrangiert. Als mögliche Mittel meinerseits wurde zusätzliche Reduzierung der Arbeitszeit angestrebt. Leider erlaubt die Geschäftslage keine „Spaziergänge“, wir mussten in der Folgezeit sogar ab und zu die Überstunden samstags schieben. Auf jeden Fall ging es mir nach dem Gespräch viel besser. Denn der Stress entsteht im Kopf – hat also wenig mit der Belastung selbst zu tun.

Parallel sollten auch anderweitige private Tätigkeiten falls möglich reduziert werden, damit ich mehr Freiraum fürs Kopf bekomme. Ich habe beschlossen auch mein Blog im Sparmodus zu betreiben, obwohl es mir nicht leicht fällt (da die Thematik mich doch viel zu leidenschaftlich anspricht).

Zu alledem sind dann die Umbauarbeiten auf Immo4 (Baderneuerung, Fensteraustausch, Wasserleitungs- und teilweise Heizungsleitung-Erneuerung) angefangen, bei denen ich nicht zu kurz kam. Also ich bin zu 100% ausgelastet (eine Woche lang sogar viel mehr). Jedoch diese Arbeit ist anderer Natur. Im Unterschied zu Software sieht man die Ergebnisse und es gibt echte kleine Erfolge.

Ich vermute dieser Kontrast zwischen bereits nicht wahrnehmbarem Nutzen der IT-Arbeit und sichtbarem Erfolg und Nutzen beim Bau, sowie die Aussicht auf passive Einnahmen führt nicht unerheblich zur Demotivation im aktuellen Job.

Auf jeden Fall werde ich wenigstens meine monatliche Aufstellung mit besonderen Ereignissen (eher Ausgaben ;-)) weiterhin liefern.

7 Gedanken zu „Update zum Blog

  1. denke-handele-werdereich

    Du hast das richtig erkannt.Dort wo die Erfolge greifbar sind,arbeitet man mit viel mehr Lust und Freude.Da merkt man die zusätzliche Belastung kaum.Da wirkt sich dann negativ auf die anderen Bereiche aus.
    Aber dein Job ist dein aktives Einkommen.Solange du noch nicht reich bist und daran arbeitest,bist du darauf angewiesen.Vielleicht könntest du mit dem Geld,was du da verdienst,ein bisschen herumexperimentieren.Mit Geld herumspielen macht Spaß und bringt dich über das Geld wieder mehr in positive Beziehung zu deinem Job.
    Wenn du dann in die Firma trabst,dann denke an die schönen Geldscheine,die du am Abend vorher in der Hand hattest.Das ist Psycho,aber es kann helfen.
    Es gibt da auch ein Buch. “Loslassen,was nicht glücklich macht”.von Kurt Tepperwein.
    Wenn du dich abends allein zurück ziehst und nicht noch das unwichtige Fernsehprogramm konsumierst,kann dieses Buch auch ein wenig die Sichtweise verändern.
    Also lieber andy7 – es geht immer weiter und du entscheidest wie!
    Der Malachit.

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    1. andi7

      Jo, Malachit. “Ein bisschen herumexperimentieren” wird schon jahrelang praktiziert. Es hilft alles nicht mehr.
      Der einzige Grund warum ich noch in der aktuellen Firma bin, heißt “damit ich problemlos an Kredite für meine Immobilien komme”.

      Danke für die Buchempfehlung. Werde mir bei Gelegenheit holen. Allerdings aktuell keine Zeit für sowas.
      Weiter geht es ohnehin. Ich hoffe, dass wenn die neue Wohnung vermietet wird, dann deutlich mehr Freiraum für “Experimente” vorhanden sein wird.

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  2. smartinnet

    Hallo Andy7,

    der Malachit hat Recht. Solange der Job die Existenzgrundlage ist, darf man ihn nicht schleifen lassen. Das kann böse ins Auge gehen. Arbeitslosigkeit kann einen schnell Monate bei den Zielen zurückwerfen.

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    1. andi7

      Hallo Martin,
      ja es ist mir auch bewusst, deshalb werde ich versuchen solange am Ball zu bleiben wie es geht.
      Allerdings würde mich etwa ein Monat Arbeitslosigkeit etwas schneller an das Ziel bringen (insbesondere unter Berücksichtigung, dass ein Arbeitsloser in gewisser Hinsich bereits frei (von Arbeit) ist.

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