Vermögensübersicht zum 01.02.2015

Diff.VM G/V neu
Wertpapiere 655 +35 +35 0
VWL 3.160 +40 0 +40
Immobilien 165.660 +1.590 +1.410 +180
Immo-Guthaben 1.200 0 +903 -903
Kfz-Kredit -1.200 +200
Ausland 3.050
Bar,Giro,Tagesgeld -7.600 -825
Gesamt 164.925

Überschuss: +1.040€

Der schwierigste Monat des Jahres ist nun vorbei. Zu den üblichen Verdächtigen (Versicherungen und anderen Jahres-/Halbjahres-/Quartals-Beiträgen) wurde zusätzlich eine Rate fürs eigene Heim abgezogen. Wie bereits geschrieben wird dieser Teil der Finanzierung (oder genauer gesagt sind es zwei Teile) voraussichtlich zum 01.04 abgelöst.
Ansonsten hat noch der spontane Winterurlaub die Bilanz um ca. 1.200€ nach unten gezogen. Ohne diesen Posten läge ich über 2.000€, was für Januar sicher eine sehr gute Leistung wäre.
Da meine Konten bereits ausgereizt waren, und wegen den vorteilhafteren CHF-Preisen (man konnte auch in € zahlen, aber mit einem überzogenen Wechselkurs) mit einer Kreditkarte bezahlt wurde, bleibt die Urlaubsausgabe zunächst mal als Fehlbetrag auf der Kreditkarte hängen. Bis Ende Februar kostet es nichts, danach zweistelligen Zinssatz. Also Ende Februar (mit der Gehaltsabrechnung) soll das Loch auch gestopft werden.

Immo
Die neue reguläre Tilgung beträgt nun 1.410€. Für Vermietungsanzeigen der Immo3 flossen wie geschrieben 160€. Für Immo4-Ausbau knapp 20€. Die Immo-Cash-Position hat trotz allem die Kurve gekriegt.

Im Februar ist mit einem Mietausfall zu rechnen. Ansonsten habe ich noch einen Fehlbetrag von 1.200€ zu verkraften, den ich hier nicht näher beschreiben will.
Februar wird auch schwierig. Dafür ist er kurz.

3 Gedanken zu „Vermögensübersicht zum 01.02.2015

  1. JustDoIt2

    Moin,

    ich habe hier schon länger nicht mehr reingeschaut. Deine Aktivitäten in Sachen Immobilien finde ich sehr interessant. Du scheinst da sehr umtriebig zu sein. Ist auch mein Hobby. Ich habe mir nun nicht alle Beiträge hier im Blog angesehen, daher kann es sein, dass ich was zu folgendem übersehen habe:

    Was mir in Deiner Vermögensübersicht nicht gefällt, ist die die mehr als mangelhafte Ausstattung mit liquiden Mitteln. Bei der größten Vermögensposition „Immobilien“ handelt es sich – wenn ich es richtig verstanden habe – um den Nettowert der Immobilien (Anschaffungskosten minus Restschuld). Diese Position birgt wahrscheinlich noch stille Reserven. Darüber hinaus ist aber nicht gerade viel vorhanden. Natürlich ist es wichtig, die Darlehen möglichst schnell zu tilgen. Noch wichtiger finde ich aber, mit ausreichend Liquidität oder mit schnell liquidierbaren Vermögensgegenständen ausgestattet zu sein. Damit lassen sich Unwägbarkeiten wie unerwartete Reparaturen oder kurze Leerstände locker überbrücken. Bei Dir ist das Gegenteil der Fall: Das Konto ist fett überzogen. Ich denke, dass es angemessen wäre, wenigstens 10.000 EUR in der Hinterhand zu halten, wenn Du schon nahezu ausschließlich auf Immobilien setzt. Vielleicht kannst Du ja eine Zeit lang was an der Tilgung drehen, um Dir die Sicherheit aufzubauen. Ist auch besser für die eigene Coolness…

    Gruß
    JustDoIt

    Antworten
    1. andi7

      Moin-moin,
      ja Immos haben mich gepackt. Wie ich bereits geschrieben habe, sehe ich kaum Alternativen, um in einer überschaubaren Zeit (sagen mir mal 15 Jahren, um in den Genuß der Steigerung der Immowerte beim Verkauf nach 10J-Spekulationsfrist zu kommen) so weit das Vermögen nach vorn zu bringen.

      Liquidität ist mein aktuelles Prio1-Problem. Bedingt durch Ausbau von Immo4 im letzten Jahr aus eigenen Mitteln, die nicht komplette Summe abdecken konnten und eben durch Ausleihen von NK-Konten ins Bilanzierungs-Minus führte.

      Bei „Immobilien“ wird das “eingezahlte Geld” ausgewiesen – also Eigenkapital beim Kauf sowie laufende Instandhaltungs/Instandsetzungskosten plus eingebrachte Tilgungen.
      Die stillen Reserven sind beachtlich – Immo1 aus Zwangsversteigerung gekauft, bei den anderen viel Eigenleistung reingeschteckt. Also die aktuellen Marktwerte sind deutlich höher. Dies wird beim Verkauf nach jeweiliger Spekulationsfrist nach und nach zur Geltung kommen.

      Ok, Cash-Aufbau ist nun erklärtes Ziel.
      Die Tilgungen bei der Bank runtersetzen – würde ich ungern tun. Aber die Tilgunsaussetzung bei dem Privatdarlehen – habe ich nach deinem Kommentar angesprochen – ab März wird ausgesetzt!

      An Coolness mangelt es nicht 😉
      Ich weiß wo ich stehe, was ich in den letzten 10 Jahren erreicht habe sowie wie ich mein Ziel erreiche.

      Gruß
      Andi7

      Antworten
  2. JustDoIt2

    Moinsen,

    ich verstehe Dich nur zu gut, da ich sehr viele Parallelen zu mir sehe. Haufenweise stille Reserven bei den Immobilien. Das gibt auch die Sicherheit, dass nichts unter Einstandspreis sinken kann. (Wohl überlegte) Eigenleistung ist ein echter Turbo. Es gibt bei Neu- oder Umbau Gewerke, welche sehr hohes Einsparpotential bei verhältnismäßig geringem Aufwand bergen. Wenn man sich nicht zu dämlich anstellt und es einem auch noch Spaß macht, kann man hier einen schönen Vermögenssprung erzielen. Einmalig ordentlich Eigenleistung und eigene Organisation reinbringen und damit die Hütte günstig herstellen oder wiederherstellen. Dann zu marktüblichen Konditionen vermieten und gerade beim aktuellen Zinsniveau klingelt es Monat für Monat durch die Tilgung in der „Stille-Reserve-Kasse“. Ich kann die weit verbreiteten Vorbehalte gegenüber Immobilien nicht teilen und denke auch, dass das eine gute Sache ist.

    Das mit der Liquidität hast Du ja schon selbst erkannt. Eines Deiner Hauptprobleme ist halt die Liquiditätsbeschaffung, wenn mal etwas Größeres ansteht. Das kann eine Reparatur oder sonstige Anschaffung sein. Oder auch der Kauf eines neuen Objektes. Egal ob privat oder bei einem vermieteten Objekt. Wenn Du dann mal 10 oder 20 TEUR brauchst, hast Du schnell ein Problem. Du hebelst wie ich mit anderer Leute Geld. Das heißt Du musst Dich mit den Banken arrangieren. Deine stillen Reserven und den tatsächlichen Marktwert in allen Ehren. Aber diese Werte sind nur für Dich selber von Belang und offenbaren sich erst im Zeitpunkt der Veräußerung. Die Banken interessiert das überhaupt nicht. Die gehen stumpf nur von Beleihungswerten aus und die liegen regelmäßig deutlichst unter dem Marktwert. Eine Berechnungsmethode ist z. B. die Zugrundelegung von 15 Jahresmieten. Jetzt rechne mal wie das bei Dir aus Bankensicht aussieht. Wenn Du ein ordentlich gefülltes Konto/Depot hast, kannst Du immer aus der Hüfte schießen. Du hast auch bei Darlehensverhandlungen z. B. für ein weiteres Depot immer ein As im Ärmel. Du kannst wesentlich freier agieren – obwohl Du Darlehensverbindlichkeiten ohne Ende hast. Du könntest monatelang oder sogar jahrelang ohne jegliches Einkommen auskommen, ohne dass irgendwas ernsthaft aus dem Ruder läuft. Das meinte ich mit „Coolness“. Es ist ein gutes Gefühl, auf der einen Seite ordentlich Vermögenszuwächse zu kassieren und auf der anderen Seite ganz sicher auf dem Boden zu stehen. Das bist Du Dir und Deiner Familie schuldig. Deshalb kommt es für mich auch nicht in Frage, meine Darlehen auf Teufel-komm-raus zu tilgen. Ich habe lieber beides: Tilgung und Liquiditätsaufbau. Nebenher gesagt kann man aktuell sogar mit einer Geldanlage im niedrigen Risikobereich mehr verdienen als man bei aktuellen Darlehen an Zinsaufwand hat. Da klingelt es also noch einmal.

    Beste Grüße
    JustDoIt

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