Versorgerwechsel 2014

Wie im Artikel „Böse Praktiken von FlexStrom“ bereits berichtet, wurde als Stromversorger “Stromio”, genauer gesagt ihre Tocher(?) “Grünwelt” ausgewählt. Im Unterschied zu “FlexStrom” verlief sowohl der Übergang als auch die Kündigung einfach perfekt. Keine unnötigen Mahnungen, komischen Folge-Angebote etc.
Auch der Bonus wurde sofort in der Jahresrechnung berücksichtigt und ausgezahlt. (Also ich habe insgesamt 328€ zurückbekommen.)
Nur eine komische Bemerkung blieb im Gedächtnis – “… der Preis steigt um soundso viel, weil blabla… Die erfreuliche Nachricht – ihre monatliche Abschlagszahlung bleibt wie bisher!” Na, super! Umso größer wird bei der nächsten Jahresabrechnung das Entsetzen sein.
Also für Versorger-Hopper ist Grünwelt wärmstens zu empfehlen.

Beim Gas gab es bei früherem Versorgerwechsel eine unnötige Verzögerung, was die Grundversorgung des örtlichen Netzbetreibers mit höheren Tarifen nach sich zog. So wurde damals beschlossen den Gas-Versorger sorgfältiger zu wählen, um etwas länger dran zu bleiben (min.2 Jahre) und falls wechseln, dann in wärmeren Monaten.

Leider musste ich feststellen, dass die Gasversorger auch keine Alternative zum Hopping lassen. Obwohl damals beim Wechsel recht gute Preise angeboten, wird jährlich eine 10%-Preissteigerung durchgesetzt. D.h. im dritten Jahr muss ich nun 21% mehr zahlen als am Anfang. Da der Tarif auch nicht viel an Bonus geboten hat, bezahle ich mir die geplante „Stressvermeidung“ relativ teuer. Jahresnachzahlung 260€ und nächste Preiserhöhung angekündigt.
Also zum Ende Februar gekündigt. Der „Netzbetreiber“ hat sich schon zum Zählerablesen angemeldet. Offensichtlich läuft der Wechsel inzwischen reibungsloser, denn die Kündigung wurde mit 4-wöchiger Frist eingereicht und ich schon mit einem Monat länger gerechnet habe.

Da im ersten Teil für Grünwelt „geschwärmt“ wurde, schien ja kein anderer Kandidat als dieser, als nun Gas-Versorger besser geeignet zu sein.

Wir lesen fast täglich, dass die Einkaufspreise sowohl für Strom als auch für Gas immer günstiger werden. Immer wieder hoffen wir dadurch ein paar Euro einzusparen. Die Jahresabrechnung bzw. die Ankündigung der Preiserhöhung zerstört alle Hoffnungen. Versorger-Hopping – der einzig wahre Weg dem entgegen zu wirken.

4 Gedanken zu „Versorgerwechsel 2014

  1. egghead

    Wir haben derzeit Probleme mit unserem Versorger, er ingoriert beflissentlich die von uns gemeldeten Zählerstände. Der Hammer ist, dass der Anfangsstand von 2013 schon um mehre 1000 kWh höher ist als der von uns 2013 gemeldete Endstand. Alles wohl geschätzt und eigentlich unplausibel.

    Antworten
  2. Dividenden-Sammler

    Hallo,

    habe zufällig heute den Blog gefunden!
    Versorgerhopping habe wir schon mal gemacht – jetzt aber nicht mehr.

    Ich war ein paar Jahre bei Teldafax – und konnte gut Geld sparen – bis er pleite ging.
    Zum Glück hatte ich keine Vorauszahlung gemacht, insofern traf es uns nicht großartig.

    Jetzt bin ich bei den Bodenseestromwerken, zahle monatlich meinen Abschlag und bin zufrieden.
    Der Preis ist nicht der beste – abe ich habe meine Ruhe.
    Und er ist günstiger als die Pfalzwerke – das mit Sicherheit!

    Beste Grüße
    D-S

    Antworten
    1. andi7

      Inzwischen gibt es genügend Anbieter mit monatlicher Zahlung.
      Die Pleiten wie von TelDaFax und FlexStrom sollen nun die Wechselwilligen nicht mehr abschrecken.

      Antworten

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *