Ziele 2014

Da in 2014 weder ein Autokauf ansteht, noch die hohe Einkommensteuernachzahlung, soll das Vermögen um mind. 20.000€ steigen können. Besser noch ich rechne mit Einkommensteuererstattung in gleicher Größenordnung, wie die Nachzahlung in 2013.
Zudem wird früher oder später die neu ausgebaute Wohnung in Immo4 mit ca.500€ an Kaltmieteinnahmen den monatlichen Überschuss spürbar steigern.
Bereits ab Februar soll die Mieterhöhung wegen Modernisierung zusätzliche 100€ in die Kasse spülen.
Auch bei Immo3 wird höchste Zeit die Mieten, auch wenn nur moderat, zu erhöhen. Wenn noch im Januar der Schreiben rausgeht, dann ab Mai zusätzlich 150€.
Jo, wenn alles wie geplant durchgezogen wird, soll die runde Zahl von 20.000€ deutlich übertroffen werden.

Allerdings um das Ziel nicht zum dritten Mal in Folge zu verfehlen und von den zusätzlichen Einnahmen etwas für die Lebensqualität abzuzweigen, will ich die Latte nicht zu hoch setzen.
Wir wollen unser Familienhobby ausleben und – wie im letzten Jahr – neben dem obligatorischen Sommerurlaub noch 2 weitere „Kurztrips“ unternehmen – einmal mit der gesamten Mannschaft und einmal ohne Kinder.
Mein finanzielles Hauptziel wird auf 155.000€ gesetzt.

Immo4-EG-Wohnung muss zunächst in Betrieb genommen werden. Bis dahin saugt sie alle Einnahmen auf.
Dann gilt es Cash-Position zunächst bis 4-5 tausend aufzubauen.
Danach je nach Aktienmarktlage bereits anfangen in Wertpapiere zu investieren und parallel Cash-Position auf 9.000€ auszubauen.

Aktuell spricht sogar vieles dafür, dass mit dem Neubau (Immo5) angefangen wird.
Optional steht der Verkauf von eigenem Haus auf dem Spiel, sprich – der Neubau wäre zunächst nur Ersatz für das bisherige Haus – allerdings die Differenz zwischen Verkaufspreis und Neuinvestition hätte mein Vermögen erheblich aufgehübscht.
Die andere (aktuell bevorzugte) Variante wäre von dem neuen 3-Familien-Haus eine Wohnung direkt im Anschluss, oder noch während der Bauphase als Rohbau, oder etwas weiter fortgeschritten zu verkaufen. Dies würde die Bilanz ebenso, obwohl in viel kleineren Dimension, verbessern.

Während ich die Zeilen schreibe, komme ich schon ins Schwärmen. 2014 verspricht nicht zu langweilig zu werden.

6 Gedanken zu „Ziele 2014

  1. egghead

    Ich würde die Wohnung nicht verkaufen.
    der Besitzer hat bei allem Mitspracherechte, vom Müll bis zur Heizung etc. Kosten könnten zu früh und anteilig wegen der Eigentumsanteile zu früh auf Dich abgewälzt werden. Auf jeden Fall kostet das Zeit.

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  2. andi7

    Ja, Egghead mit deinen Argumenten hast du natürlich Recht.
    Ein Miteigentümer kostet Zeit und Nerven. Wobei wenn ich 2/3 der Anteile besitze darf ich hoffentlich fast alles bestimmen. Also wenn ich nicht auf einen ganz Fiesen treffe, der „nichts zu tun hat“ und mir ständig was anmeckert und zum Rechtsanwalt rennt, sollte mehr oder weniger alles gut klappen. Ansonsten steht mir als Option in den nächsten beiden Jahren auch die anderen 2 Einheiten zu verkaufen und komplett „sorgenfrei“ zu sein.
    Wobei wenn eine Hausverwaltung beauftragt wird, dann muss der Miteigentümer zunächst offizielle Wege gehen, die langwierig sind. So kann ich die nächsten 5 Jahre aushalten (danach ist die Spekulationsfrist fürs Grundstück abgelaufen).

    Hauptargument für den Verkauf: ich kann direkt im Anschluss (oder lieber nach einer einjähriger Pause) ein weiteres Objekt in gleicher Größenordnung anpacken. Dagegen beim Vermieten wird mein monatlicher Mittelzufluss nur geringfügig erhöht.

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  3. Caro

    Ich glaub, da kannste immer Glück und Pech haben. Man schaut den Leuten ja nur vor dem Kopf. Ich kenn das von meinem Vermieter. Zunächst war der super, aber später wurde der zum Monster und hat alles bestimmt und Regel aufgestellt, die lächerlich waren.

    An deiner Stelle fänd ich einen Verkauf aber auch sehr interessant. Wenn der Preis stimmt und der andere deine Anteilsregelung mitmacht, warum nicht 😉 Ich drück dir die Daumen.

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    1. andi7

      Hallo Caro,
      vielen Dank fürs Daumen drücken.
      Warum sollte der andere meine Anteilsregelung nicht akzeptieren? Wenn jemand vom Gesamtkuchen nur 1/3 bekommt, dann darf er ja auch nur zu einem Drittel mitbestimmen.
      In unserer Eigentümerversammlung habe ich ca.20 andere Miteigentümer kennengelernt. Es ist immer von Vorteil zu erfahren wie die anderen ticken. Also auch wenn ich auf einen Monster treffe, kann ich vielleicht auch etwas von ihm lernen 😉 (oder im Gegensatz mich in meiner Vorstellung verfestigen).

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    1. andi7

      Korrekt.
      Auch nach meinem Geschmack „zu viel“ Immo, während ich völlig überzeugt für ein ausgewogenes Portfolio plädiere.
      Allerdings ist alles so historisch aus unterschiedlichen Gründen gewachsen (insbesondere Immo4). Auf der anderen Seite wäre ich mit Wertpapieren nicht mal halb so weit (wenn ich den aktuellen Wert der Objekte berücksichtige).
      Von daher aktuell kein Grund sich nicht zu freuen. Mittelfristiges Ziel – die Struktur wie gewünscht anpassen (bei Immos halt nicht so flexibel).

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