Zwischenstand zum Depot

Direkt ab meinem Ausstieg Ende Juli gab es ein Draghi-Kursfeuerwerk an den Börsen. Dabei wird man ungewollt traurig, aber Strategie ist Strategie – die Gefühle werden verdrängt. Ein Monat danach sieht die Welt anders aus. EM-ETFs werden ca.1% günstiger gehandelt (und dies obwohl ich noch vor Monatsende ausgestiegen war).
Anfang August habe ich auch meinen Europa-ETF-Bestand aufgelöst. So sitze ich zur Zeit auf viel Cash.
Nun der September steht vor der Tür. D.h. langsam sollen alle Kräfte mobilisiert werden. Noch vor der Erstellung der Monatsübersicht überweise ich daher das Vorgesehene auf DAB-Bank-Depot.

Im Depot befinden sich zum Monatswechsel 7.590€.
Dabei sind 40€ den Kurssteigerungen im August zu verdanken. An Wertpapieren habe ich nur DAX-ETF 620€, „CS EUROREAL“ 690€ und kleinere (nicht ganze) Anteile von anderen bisherigen ETFs – insgesamt 1350€.
Der Rest von 6.240 ist flüssig.
In diesem Jahr flossen einmal 800€ und 4 Monate je 900€ ins Depot. Die geplante Rate betrug jedoch 1.000€ (wegen fehlendem SDAX-Spar-ETF wurde die Rate reduziert). Somit müssen 6×100€ nachgeschossen werden. Außerdem steht noch die Rate für Juli und August zur Verfügung.
Somit blieben noch 2.600€ auf dem Weg.

Bei der CHF-Kredit-Rochade wurden außerdem ungeplant 1.070€ frei.

Der Gesamtbetrag von 3.670€ erhöht damit mein Depot-Stand auf 11.260€.
Immo-Guthaben–Konto weist aktuell 3.200€ aus bei eingeplantem Puffer von 1.200€. 2.000€ werden dort abgeholt. Der Rest von 1.670€ wird der Cash-Position belastet.

Meine Kanonen wurden in die Position gebracht und ich hoffe nun auf noch günstigere Einstiegskurse Ende September. Der Gesamtbetrag wird dann wie geplant auf verschiedene Asset-Klassen aufgeteilt.

4 Gedanken zu „Zwischenstand zum Depot

  1. andi7

    am „SFR“ festzuhalten, ist wahrscheinlich das richtige.
    Schlechter kann der Kurs nicht mehr werden, solange SNB ernst macht.
    Nur es ist zu einer Glaubensfrage geworden. Wird SNB um jeden Preis an der Strategie festhalten?
    Ich glaube es nicht mehr. Wer weiß wie lange die Euro-Krise noch anhält, und welche Spiralen noch zu drehen sind.
    Deshalb meine Entscheidung: solange die Zinsen günstig sind, festschreiben und „Ruhe“ genießen.

    Antworten

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *